Freie Farbfeldmalerei

Die Farbfeldmalerei kam in den siebziger Jahren als „Colorfield Painting“ aus Amerika nach Europa. Ihre bekanntesten Vertreter waren z. B. Mark Rothko und Frank Stella. In Deutschland wurde die Farbfeldmalerei als erstes durch Blinky Palermo bekannt. Große Beachtung fanden später die Arbeiten von Gerhard Richter, v. a. sein Glasfenster im Kölner Dom, dass mit 11.000 quadratischen Gläsern in 72 Farbtönen realisiert wurde.
Das Oberthema jeglicher Farbfeldmalerei ist allein die Farbe – ihre Wirkung, ihr Rhythmus oder Arhythmus, ihr Bezug zu den Nachbarfarben, ihre Wahrnehmung und ihre Psychologie. Im Grunde ist Farbfeldmalerei ein großartiges und unbegrenztes Spiel mit der Farbe, einem Phänomen, dass nicht alle Lebewesen kennen (manche können nur s/w sehen), und das eine enorme Bedeutung für die evolutionäre Entwicklung des Menschen und seine kulturellen Manifestationen hatte und hat.
Auf den Bildern sehen Sie einige meiner Spielereien.